Krisenmanagement

Eine Krise ist meist ein isoliertes, begrenztes oder flüchtiges Ereignis. Sie baut sich auf und erreicht einen Höhepunkt – und die Auswirkungen können von langer Dauer sein. Jede Krise ist anders. Manche sieht man schon kommen, andere sind unmöglich vorherzusagen.

Ohne das Verständnis, wie Sie Ihr Unternehmen schützen, auf eine Krise reagieren und sich intern und auf dem Markt erholen können, könnten Ihre strategischen Ziele verzögert oder verhindert werden. Das kostet Zeit und Geld, schädigt den Ruf, schmälert den Wert Ihre Geschäftes für Kunden und Gesellschafter, und kann Gesundheit und eventuell sogar das Leben kosten.

Wir helfen Ihnen, schnell und angemessen zu reagieren.

Presse

Face Shields: Günstige Hilfe gegen den Mundschutzmangel

Wer eng mit Menschen zusammenarbeitet, ist zurzeit auf Schutzmasken angewiesen, denn davon hängen Leben ab. Doch geeignete Masken bleiben Mangelware. Es gibt nicht einmal genug, um sie vor jedem Patientenbesuch zu wechseln.

Was hilft, sind sogenannte Faceshields, ein Spritzschutz, der über Gesicht und Maske getragen werden kann. Er ist abwaschbar, desinfizierbar und verringert das Infektionsrisiko, weil er Tröpfchen beim Sprechen, Niesen oder Husten abfangen kann. Dieser Schutz ist in der Herstellung erstaunlich günstig, gerade einmal vier Euro. Doch Unternehmen scheinen in der aktuellen Notlage das große Geschäft zu wittern: Im Verkauf liegen die Masken zwischen 18 und 75 Euro – eine Unverschämtheit.

Um diesem Mangel aber auch den Wucherpreisen während der Corona-Pandemie etwas entgegenzusetzen, haben sich unter dem Slogan #MakerVsVirus bereits über 6.500 Freiwillige in Hubs zusammengefunden, die dezentral eigene – und vor allem sehr günstige – Masken produzieren.

Einen dieser Hubs hat Andreas Gradert in Wiener Neustadt gegründet. Ursprünglich wollte er seinen Freunden in Medizinerkreisen helfen und hat für sie erste Gesichtsschilde mithilfe eines 3D-Druckers gedruckt. Schnell meldeten aber auch deren Abteilungen, dann der komplette Krankenhausverbund Niederösterreich Interesse an. Es folgten die Ärztekammer Niederösterreich, die Apotheker- und Zahnärztekammer, zahlreiche Fachhochschulen und Stadtverwaltungen in Niederösterreich und Kärnten, und viele Firmen im Einzugsgebiet Niederösterreich.

Sehr hilfreich war dabei die Zusammenarbeit mit Herrn Primar Dr. Helmut Trimmel, dem Abteilungsvorstand der Abteilung für Anästhesie, Notfall- und Allgemeine Intensivmedizin am Landesklinikum Wiener Neustadt, der mit Verbesserungswünschen und vielen Tests die endgültige Form bestimmt hat.

Wegen der hohen Nachfrage kommen die Schilde inzwischen nicht mehr aus dem 3D-Drucker, sondern aus einer Spritzgussform, die Gradert auf eigene Kosten hat anfertigen lassen. 15.000 Schilde können jetzt schon täglich produziert werden. Da geht aber noch mehr: Die Fachhochschulen in Niederösterreich stellen der Initiative sieben Spritzgießereien zur Verfügung, mit denen täglich die fünffache Menge produziert werden kann.

Kostenpunkt: Vier Euro pro Stück. Gewinn macht Gradert mit den Masken nicht, der Preis setzt sich aus dem Einkaufspreis, der Website, dem Versand sowie Lager-  und Verpackungskosten zusammen. Auf jede Bestellung legt ein anonymer Spender noch einmal 10 Prozent der Bestellmenge kostenlos obendrauf.

Zu den Face Shields:

PSA (Persönliche Schutzausrüstung):

  • nach der PSA-Verordnung EU 2016/425
  • Spritzschutz in der Schutzkategorie I
  • CE-Konformitätserklärung

Außerdem erfüllen die Face Shields folgende Normen, die allerdings nicht zertifizierbar sind, weil es sich bei der Gradert eU um kein Medizinunternehmen handelt:

MP (Medizinprodukt)

  • Sterilisation nach ÖNORM, EN ISO 17665-1:2006-11, autoklavierbar
  • Visier nach DIN EN 166:2002, Anti-Fog Beschichtung Innenseite, autoklavierbar

Weitere Infos & Bestellung im Shop:

faceshield.jetzt

Neben den Masken arbeitet Gradert bereits an einem zweiten Projekt: Aerosol-Schutzboxen, die in Krankenhäusern eine Barriere zwischen Arzt und Patienten bilden, wenn ein Atemschlauch eingeführt werden muss. Mehr Infos gibt es hier https://faceshield.jetzt/store/covid-19-box und hier https://www.covidbox.org.

Pressekontakt:
Kim Schibilla
frauschibilla@gradert.eu

Über uns

Wir arbeiten Hand in Hand mit Ihnen und verfolgen einen ganzheitlichen Ansatz in der Reaktion auf eine Krise:

  • Vorbereitung: Risikomanagement-Aktivitäten
  • Reaktion: Krisenmanagement-Aktivitäten
  • Erholung: investigative Aktivitäten und organisatorische Veränderungen
  • Investigative und regulatorische Analyse
  • Strategisches Bedrohungsmanagement und Unternehmensintelligenz

Projekte

Aktuelle Projekte

Zur Zeit engagieren wir uns ausschließlich in Projekten, die im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie stehen.

  • Corona-Informations-System
    für das Landeskrankenhaus Wiener Neustadt in Zusammenarbeit mit Prim. Priv. Doz. Dr. Helmut Trimmel, MSc

  • faceshield.jetzt
    Persönliche Schutzausrüstung für medizinisches Personal.

    Für: Fachhochschule Kärnten, Stadtverwaltung Wiener Neustadt, Landeskrankenhaus Wiener Neustadt, Niederösterreichische Ärztekammer, Niederöstereichische Apothekerkammer, MedUni Wien, Wiener Krankenanstaltenverbund, Lebenshilfe Salzburg und viele andere…

  • covidbox.org
    Eigene Umsetzung der Fundraisingkampagne für eine Intubationsbox, anwendbar in Anästhesie und Notfallmedizin. Das CDC, die WHO und viele internationale Richtlinien sind sich einig, dass das höchste Risiko einer Übertragung von COVID-19 auf Gesundheitsdienstleister bei aerosolerzeugenden medizinischen Verfahren wie Intubation, Bronchoskopie und Tracheotomie besteht. Da viele Länder mit dem Mangel an persönlicher Schutzausrüstung für Beschäftigte im Gesundheitswesen zu kämpfen haben und Fälle von COVID-19-Infektionen bei Beschäftigten im Gesundheitswesen weltweit immer weiter in die Höhe schnellen, hilft diese einfache Lösung dabei, gefährliche Viruspartikel einzudämmen, die aus den Atemwegen des Patienten ausgestoßen werden, und bietet somit Schutz für Gesundheitsdienstleister.

Vergangene Projekte

  • Wärmestube
    Stadt Salzburg
  • Containerhospital für Médecins Sans Frontières
    Haiti
  • Notschlafstellen Caritas
    Stadt Salzburg
  • Support für Bürgerinitiativen in Flüchtlingsbereich
    Land Salzburg
  • Wohnraumbeschaffung für das Integrationszentrum der Diakonie
    Land Salzburg
  • Vorstandsarbeit und pro bono Mediationen für die Lebenshilfe
    Land Salzburg

Und Fundraising für diverse karitative Organisationen…